Intense PC: klein, robust und lüfterlos mit Intel Core i7

Einer der Trends im Computermarkt ist die Miniaturisierung. Darüber hinaus stehen die Ingenieure  vor der Aufgabe die Leistung zu steigern und den Energieverbrauch zu verringern. Das ganze dann noch bitte lüfterlos. Diesem Trend wird der Intense PC des israelischen Herstellers Compulab vollkommen gerecht. In einem nur 19 cm x 16 cm x 4 cm messenden Gehäuse stecken im „besten“ Fall eine Intel Core i7 CPU der 2. Generation und bis zu 16GB DDR3 1333MHz RAM, für die zwei SoDIMM Sockel zur Verfügung stehen. Dies gewährleistet auf geringem Raum eine hohe Leistungsfähigkeit, bei der manch wesentlich größeres industrielles Embedded Systeme nicht mithalten kann und dabei ist das System noch lüfterlos! Und, da Compulab ein echter Industrieversteller ist vergleichsweise robust. Als Einstiegs CPU steht ein Intel Celeron 827E (1.4 GHz single core + Intel HD Graphics 2000) mit ebenfalls 17Watt TDP zur Auswahl, das nennt sich dann Intense PC Entry oder IPC-C827-WB-FM0. Mit i7 CPU sind es Intense PC Pro bzw. IPC-C3517V-WB-FM4U. Darüber hinaus gibt es dann auch noch den Intense PC Value mit Intel Celeron 847E (1.1 GHz dual core + Intel HD Graphics 2000 – 17W, IPC-C847-WB-FM4U) und den Intense PC Standard mit Intel Core i3-2340UE (1.3 GHz dual core + Intel HD Graphics 3000 – 17W, IPC-C3217-WB-FM4U).
Dieser ultrakleine PC verfügt über je eine HDMI 1.4 und eine Display Port Schnittstelle für zwei unabhängige Monitore. Zwei schnelle USB 3.0 sowie zwei USB 2.0 und sogar 1x RS232 Port stehen zum Anschluß externer Geräte zur Verfügung. Zur Anbindung an das Internet sind 2x Gbit LAN und 1x WLAN 802.11b/g/n (2 Antennen) vorhanden. Ein Bluetooth 3.0 – Modul rundet das Angebot an Kommunikationsmodulen ab. Die Speicherung von Daten ist auf einer integrierten 2.5“ Festplatte oder auf einer schnellen SATA-SSDII möglich. Trotz der extrem kleinen Ausmaße  kann der Intense PC über 2x mini PCIe Slots erweitert werden.
Ein einzigartiges Feature stellt das FACE-Modul dar – mit diesem lässt sich die Frontseite mit entsprechenden Schnittstellen komplett austauschen. Zur Auswahl stehen z. B. ein FM-LAN-Modul mit zwei zusätzlichen LAN-Schnittstellen oder ein FM-XTD-Modul mit zwei zusätzlichen mini PCIe Steckplätzen. Dank dieser Module wird der Intense PC zu einem sehr flexiblen Embedded Computer.
Intense PC SchnittstellenAber das ist noch nicht alles – der niedrige Energieverbrauch ist ein  weiterer großer Trumpf dieses ultrakleinen Embedded PC.  Obwohl der Intense PC bei geringer Auslastung nur 8W verbraucht, kann jeder der z.B. i7 Kerne auf 2.4GHz beschleunigt werden.
Der Intense PC ist auch als OEM-Lösung mit Kunden-Branding verfügbar.

Insgesamt ist der Intense PC eine extrem platzsparende, leistungsfähige, energiesparende und flexible Lösung, die praktisch in jedem Büro als Nettop-Computer oder ggf. als kleiner Server Platz finden kann.

Intense PC Block Diagram

 

Raid Controller: ARC-1880 Series von Areca

Mit der ARC-1880 Series stellt der taiwanesische Hersteller Areca seine  ersten 6Gbit/s SAS RAID-Controller.

Die Raid Controller der ARC-1880 Series bieten zwischen 2 bis 7 interne bzw. externe 6Gbit/s miniSAS x4 Ports um direkt bis zu 28 Festplatten anzusteuern. Der SAS Standard hat inzwischen wie SATA III auch auf  6Gbit/s hochgeschaltet und bietet damit auch aktuellen SSDs noch ausreichend Bandbreite an. Für „altmodische“ HDDs würden selbst 3Gbit/s wohl auch bei Hochleistungsmodellen wie der Hitachi UltraStar 15K oder Seagate Cheetah 15K.7 noch eine ganze Weile ausreichen.

ARC-1880ix-24 RAID Controller

Die ARC-1880 Series mit ihre 12/-16 oder 24 Ports verfügen über einen DIMM Speicher Sockel, der standardmäßig mit einem 1GB DDR2 Modul bestückt ist. Dieser ist durch Tausch einfach auf bis zu 4GB zu erweitern. Die Einsteiger Modelle der ARC-1880 Series (ARC-1880i, ARC-1880x, ARC-1880ixl-8 und ARC-1880ixl-12) kommen statt dessen mit 512MB DDR2 on-Board RAM, was vielen Anwendern wohl auch reichen wird. Diese sind damit optimal für den Einsatz in kleinen Servern geeignet wenn es nicht darauf ankommt das letzte aus den installierten SSDs und HDDs raus zu holen.

Mit Transferraten von bis zu 2016MB/s im RAID 0 und 1720 MB/s im RAID 5 (laut Hersteller) sind die RAID-Controller der ARC-1880 Serie optimal für Audio/Video-Anwendungen, Bildbearbeitung, Cloud Computing, Datenbankanwendungen und mehr geeignet. Eigentlich für alles außer dem Arbeitsplatz PC. Für alle Raid Controller der ARC-1880 Serie  gibt es Treiberunterstützung für folgende Betriebssysteme: VMware, Windows 7/Vista/XP/2008/2003, MAC OS X, Linux, FreeBSD und Solaris.

Für hohe Datensicherheit bieten die Controller der ARC-1880 Series auch RAID-Level 6 an, bei dem gleichzeitig zwei Festplatten ausfallen dürfen ohne Datenschiffbruch zu erleiden. Ein Update der Firmware kann bei diesen Controllern ohne Probleme ebenfalls schnell & einfach vorgenommen werden.

Technische Daten der Areca ARC-1880 Series:

  • Datentransferraten von 2016MB/RAID 0 und 1720 MB/RAID 5 möglich
  • 6Gbit/s Übertragungsrate an jedem Port
  • 2 bis 6 miniSAS x4 Ports intern/extern für 8 bis 28 direkt anschließbare SAS/SATA Festplatten oder SSDs
  • Unterstützung von bis zu 128 SAS/SATA Festplatten oder SSDs mittels SAS Expander
  • Einsatz von SATA Festplatten mit Kapazitäten größer 2TB wird möglich sein
  • bis zu 4GB DDR2-800 Cache (modellabhängig)
  • 800MHz RAID-on-Chip Prozessor für höchste RAID 6 Performance
  • RAID Level 0, 1, 1E, 3, 5, 6, 10, 30, 50, 60 oder JBOD
  • Redundantes Flash Image für höchste Adapter-Verfügbarkeit
  • Optionales Batterie Backup Modul
  • Online Kapazitätserweiterung, RAID Level Migration, Stripe Size Migration
  • Online Volume-Set Erweiterung
  • Unterstützung von Volume Sets >2TB
  • Management via LAN, im BIOS integrierter McBIOS RAID Manager oder CLI
  • SGPIO Gehäuse-Management
  • Geringe Leistungsaufnahme mit Intelligentem Power Management zur Energieeinsparung
  • Breite Betriebssystemunterstützung von VMware, Windows, Linux, Solaris, MAC OS X und FreeBSD

Supermicro X9DRD-7LN4F: 4x LAN und IPMI

Das Supermicro X9DRD-7LN4F ist ein weiteres Board von Supermicro für die Dual Intel Xeon E5-2600 LGA2011 Reihe mit einigen interessanten Features. Supermicro bietet eine sehr umfangreiche Palette an Dual-Socket LGA2011 Boards an, so dass die Anwender mit Bedacht wählen mpssen.  Darüber hinaus bietet Tyan ebenfalls eine sehr hohe Anzahl an Boards für duale LGA 2011 Systemen. Das Supermicro X9DRD-7LN4F Motherboard zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, da es ein gutes Kühlungslayout für den Einsatz in den Supermicro eigenen Chassis und eindrucks sechs PCIe 3.0 x8 Slots hat. Für maximalen I/O Durchsatz mit mehreren RAID Controllern z.B. in Kombination mit mehreren JBOD ist also gesorgt.

Das bemerkenswerteste Merkmal sind die sechs PCIe 3.0 x8-Steckplätze, so dass das X9DRD-7LN4F wie gesagt ein ein perfekter Kandidat für eine Storage-Server ist. Supermicro legt den onboard LSI-Controller direkt an die PCIe-Lanes  der CPU für eine geringere Latenz Zeit zwischen on Board Raid und CPU und bietet dadurch natürlich auch PCIE 3.0. Dadurch bietet das X9DRD-7LN4F ein Vorteil bei der Nutzung von SSD Festplatten, deren Durchsatz ist sonst ja kaum noch zu bewältigen.

Merkmale des X9DRD-7LN4F:

  • Dual-Sockel R (LGA 2011) unterstützt die Intel ® Xeon ® Prozessor E5-2600
  • Intel ® C602J Chipsatz; QPI bis zu 8.0GT / s
  • Bis zu 512GB DDR3 1600MHz ECC Registered DIMM; 16x DIMM-Steckplätze
  • Erweiterungssteckplätze: 6 (x8) PCI-E 3.0
  • Intel ® i350 GbE LAN (4 Ports)
  • 4x SATA2 und 2x SATA3 Ports
  • 8x SAS2 (6Gbps) Ports über LSI 2308
  • Integrierte IPMI 2.0 und KVM mit Dedicated LAN
  • 9x USB 2.0-Anschlüsse (4 hinten, 4 über Header + 1 Type A)

Supermicro X9DRD-7LN4F

 

 

Pipal 2230D: modernen Embedded System für die Hutschine

Der taiwanesische Hersteller ARinfotek erweitert sein Embedded Industrie PC Sortiment mit dem Pipal-2230D im Bereich der leistungsstarken und zugleich Strom sparenden Embedded System für die Hutschienen Montage. Basierend auf einer Intel Atom D2550 Dual Core CPU mit 1.86GHz bietet dieses Embedded System ab sofort einen Energie effizienten und vielseitig einsetzbaren Embedded PC an, der auch mit der von ARinfotek gewohnten Qualität punkten kann.
Die auf Grund des lüfterlosen Designs weitgehende Wartungsfreiheit und der stromsparenden Betriebs, empfehlen dieses Pipal Embedded System als kostengünstige, aber dennoch leistungsstarke Lösung für den Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen auf der vielseitig verwendbaren DIN Hutschiene.

Viele sinnvolle Features für ein Embedded System

 

Das System kann über einen SoDIMM Sockel mit bis zu 4GB DDR3 Speicher ausgerüstet werden und stellt in Verbindung mit z.B. Innodisk Industrie RAM ein leistungsstarkes Team da und durchbricht damit auch endlich die Beschränkung auf maximal 2GB RAM wie sie bei vielen älteren Atom basierten Systemen bisher üblich war.
Für die Feldbusanbindung stehen zwei Realtek RTL81xx Ethernet Controller mit Boot over LAN Funktion zur Verfügung. Somit können für die Netzwerkanbindung zwei schnelle Gigabit  LAN Ports genutzt werden, was praktisch ist seit Ethernet verstärkt auch in der Werkhalle Einzug hält.
Eine Besonderheit ist die Ausführung von zwei DVI Anschlüssen über DVI-I und DVI-D, wo sonst häufig nur DVI+HDMI zu finden sind. Der HDMI Anschluß ist zwar elektrisch kompatibel, kann aber nicht verschraubt werden . Ferner sind mit integriert 4x USB 2.0 Anschlüsse, 2x RS232 Schnittstellen, sowie 2x RS422/485 mit Auto Flow Control. Diese werden über einen DSUB 44 Stecker herausgeführt und bieten zusätzlich auch 4x Digital I/O Schnittstellen. Eine Einbaumöglichkeit für 2.5“ SATA HDD oder eine mSATA SSD bieten dem Kunden flexible Variationsmöglichkeiten für Boot & Datenmedien.

Durch die flexibel gehaltene Stromzufuhr für 9 ~ 34V DC mit verschraubbarem Stecker findet das Gerät neben industriellen Anwendungen auch seinen Einsatz im mobilen Bereich, sowie als Thin Client, Datenlogger, VoIP oder als Webserver.
Eine optional erhältliche W-LAN Anbindung kann über mini PCIe realisiert werden, es stehen insgesamt zwei miniPCIe Slots für Erweiterungen zur Verfügung.
Das System ist für den industriellen Einsatz besonders geeignet, da es für den erweiterten Temperaturbereich von -20°C bis +60°C spezifiziert ist, einen von 1 bis 255 Sek  programmierbaren Watchdog Timer besitzt und über einen Remote Power on/off Pin im DC Connector gesteuert werden kann. Optional kann auch ein AC/DC Netzteil und eine Vesa Montage bestellt werden. Ohne das D im Namen ist das identische Gerät auch für die Tisch bzw. Wandmontage verfügbar.

Pipal 2230D

ArInfotek Pipal 2230D Embedded System Vorderseite klein
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Eigenschaften:

  • Intel Atom D2550 Dual Core 1.86 GHz CPU, optional auch N2600 und N2800 CPU
  • Bis zu 4GB DDR3 RAM
  • Realtek RTL81xx Ethernet Controller mit Boot over LAN
  • 4x USB 2.0, 2x RS232, 2x RS422/485 mit Auto Flow Kontrolle
  • DVI-I + DVI-D
  • 2.5“ SATA HDD Drive Bay, mSATA SSD Slot
  • Spannungseingangsbereich 9 ~ 34V DC
  • Erweiterter Temperaturbereich -20°C bis +60°C

PEAK 886VL2: PICMG 1.3 Karte mit Q77 Chipsatz

Der taiwanesische Hersteller Nexcom präsentiert mit dem PEAK 886VL2 ein PICMG 1.3 Full Size Mainboard für die aktuellen, sparsamen und hochgradig leistungsfähigen Intel Core i7/i5/i3 Prozessoren der 3. Generation. Diese mit Ivy Bridge Technologie gebauten Prozessoren sind besonders für rechenintensive Anwendungen z. B. im Bereich der Digital Signage, Bildverarbeitung oder für aufwändige Datenanalysen geeignet und unter Last etwas sparsamer als die Sandy Bridge Vorläufer Generation. Im leerlauf sind die Unterschiede vernachlässigbar. Basierend auf dem Intel Q77 Chipsatz ermöglicht das Board die Installation von bis zu 16GB 1333/1600MHz DDR3 RAM, die die hohe Leistung der Prozessoren flankieren. Umfangreiche Schnittstellen- und Netzwerkoptionen wie schnelle 2x USB 3.0 (extern) sowie 4x USB 3.0 und 4x USB 2.0 (intern), 3x RS232, 1x RS232/422/485, 1x Parallel Port und 2x Intel Gbit LAN sind ebenfalls vorhanden. Wenn man sich neben der PEAK-886VL2 eine CPU von Intels Embedded Liste aussucht hat man damit eine Plattform die grundsätzlich bis 2019 verfügbar sein würde und damit auch für länger laufende Projekte auf PICMG 1.3 Basis in Frage kommt

Die 2x Gbit LAN können nicht nur die gleichzeitige Anbindung an verschiedene Netzwerke ermöglichen, sondern auch eine unterbrechungsfreie Verbindung mit dem Internet gewährleisten, indem die Verbindungen sich über beide Ports gegenseitig absichern, LAN Teaming halt. Wichtig sind ausserdem die Wake On LAN Funktion, die das Einschalten des Gerätes über LAN ermöglicht, sowie die PXE Boot Funktion, mit der das Booten des Computers von einem irgendwo im Netzwerk abgelegten Betriebssystem Image möglich wird. Dual LAN kommt zum Glück inzwischen auch bei PICMG Karten in Mode, der Platz auf der Slotblende ist dort etwas beschränkt. Über einen der LAN-Anschlüsse kann das System mit der iAMT 8.0 Funktion zudem ferngewartet werden. Optional erlaubt das PEAK 886VL2 die Installation eines TPM-Moduls zur eindeutigen Identifizierung der Hardware in sicherheitsrelevanten Anwendungen, z.B. beim Update von bestimmter lizensierter Software.

Nexcom Peak 886VL2 PICMG Aufsicht

Es lassen sich Monitore verschiedenen Typs anschließen: dafür wartet das Board mit VGA, DVI, HDMI und Display Port Schnittstellen auf. Gleichzeitig können dabei bis zu zwei voneinander unabhängige Displays angesteuert werden, dank der Ivy Bridge Generation auch 2x unabhängig digital. Die Erweiterung des Boards durch zusätzliche Einsteckkarten und Module stellt überhaupt kein Problem dar, da insgsamt 20x PCIe Lanes umfangreiche Möglichkeiten eröffnen, ein PCI BUS ist PICMG 1.3 üblich natürlich auch noch vorhanden..

Das Temperaturspektrum des Boards reicht von 0°C bis +60°C.

Das PEAK-886VL2 ist sehr gut geeignet um sowohl im kommerziellen als auch im Industriebereich oder in Rechenzentren eingesetzt zu werden. Die Anwendungsgebiete sind u.a. anspruchsvolle Prozesssteuerung und Datenanalyse,  Datenspeicherung sowie Abspielen und Aufzeichnen von Videoinhalten.

Weitere Informationen zur PEAK886VL2 und anderen PICMG 1.3 Karten gibt es bei dem Industrie PC Anbieter Ihres Vertrauens, ganz sicher aber z.B. hier.