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Der Acubens – der praktische Quader

Lüfterlose Rechner sind heute der Stand der Dinge wenn es um Rechner in der Automatisierung geht und können heute in den Bereichen I/O und Rechenleistung die meisten Anforderungen abdecken. Ein Ausnahme sind hier bisher Anwendungen die mehrere Erweiterungskarten erfoldern, die zusätzlichen Stromverbrauch mit sich bringen und den Wärmeeintrag in das Gehäuse erhöhen.

EC520-HD6040 EC521-HD6040 DFI I/O Panel

Der lüfterlose Acubens Embedded Rechner in Zwei-Slot Ausführung

Hierbei ist oft nicht die Embedded Hardware selbst das Problem, sondern die dort verwendeten Steckkarten. Eine Siemens CP5623 Profibus-Karte hat z.B. einen Stromverbrauch von ca. 6 Watt und passt mit eine Bautiefe von 180 mm auch nicht in jedes Embedded System. Diese hat einen Temperaturbereich von 5°C bis 60°C, und in einem kompakten, lüfterlosen Embedded Computer sind die schnell erreicht.

Hier kommt die Acubens Serie des Münsterländers Lösungs- und Komplettanbieters Welotec GmbH ins Spiel. Hier sind die sporadisch gesetzten Lüftungslöcher kein Nachteil, sondern eine Stärke des Industrie-Rechnerns. Erweitungskarten finden hier nicht nur Platz, sondern durch den möglichen Luftaustausch auch ein angenehmes Betriebsumfeld – das erhöht Verlässlichkeit und Lebensdauer der, oft sehr teuren, Schnittstellen-, Messkarten und Feldbus-Systemen. Die oben genannte Siemens CP5623 Profibus Karte schlägt mit rund 1000,- EUR zu Buche, oft als ähnlich teuer oder teurer als der Industriecomputer selbst. Der Acubens-6422-1-6040 bietet hier z.B. zwei PCI Slots, das Modell Acubens-6422-2-6040 einen PCI und einen PCI-E x16 Steckplatz. Insgesamt skaliert die Familie vom Embedded System mit nur einem Mini-PCIe Steckplatz im Acubens-6162-1-6060 bis zu fünf Steckplätzen, 2x PCIe x16 (elektrisch x8), 1x PCIe x1 und 2x PCI im Acubens-6162-1-6060.

Ansonsten bietet die Familie umfangreiche konventionelle Schnittstellen. Hier gibt es 2x Gb LAN, 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2x RS232/422/485 mit Stromversorgung und 4x RS232. Auch WLAN lässt sich natürlich intern nachrüsten.

Umfangreiches I/O Angebot

Umfangreiches I/O Angebot

Dazu kommt eine hohe Rechenleistung durch den Einsatz von Intel Desktop Prozessoren der 35 Watt Klasse, vom Intel® Celeron® G1820TE (2M Cache, 2.2 GHz) bis zum Intel® Xeon® E3-1268L v3 (8M Cache, bis zu 3.3 GHz) auf Basis des Intel H81 bzw. des Intel C226 Chipsatzes. Zwei Steckplätze für DDR3 SoDIMM und zwei 2.5″ Festplatten runden das Gesamtbild ab. Dabei kann das Gerät sowohl mit 9 bis 36 Volt im Schaltschrank, als auch per externem 120W Netzteil betrieben werden.