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Archiv für November, 2012

NISE-3500P2S: Der Server unter den Embedded Systemen

16. November 2012 2 Kommentare

Der taiwanesischer Hersteller Nexcom präsentiert den NISE-3500P2S: hohe Leistungsfähigkeit, eine umfangreiche Schnittstellenausstattung und für ein für lüfterloses Embedded System außerordentlich flexibles HDD Konzept mit zwei Festplatteneinschüben kennzeichnen den neuen NISE 3500P2S. Dank einer Intel Core i7/i5 CPU in Kombination mit dem Mobile Intel QM57 PCH kann der NISE 3500P2S auch umfangreiche Rechenaufgaben übernehmen. Eine komplette Schnittstellenausstattung gewährleistet eine sehr flexible und zuverlässige Anbindung des NISE-3500P2S an andere Systeme und Peripheriegeräte in kommerziellen und industriellen Umgebungen. Neben 4x RS232 und 1x RS-232/ 422/ 485 mit Auto Flow Control und 2x Gbit LAN, die sich gegenseitig per Teaming absichern können, verfügt der Embedded PC über 6x USB 2.0. Optional kann zudem eine der RS232- Schnittstellen durch 4x DI/ 4x DO ersetzt werden. Zur Systemerweiterung steht ein PCI Slot zur Verfügung, der allerdings nur recht kurze Karten aufnehmen kann. Der NISE-2500P2S kann bis zu zwei unabhängigen Monitoren unterschiedlicher Typen gleichzeitig bedienen, dafür kann der Nutzer auf VGA und DVI-I zurückgreifen. Ein besonderer Clou sind swappable 2x 2.5 HDD SATA Drive Bays mit Software RAID-Funktion über den Chipsatz, wodurch Datenverluste durch defekte HDDs vermieden werden können.NISE 3500P2S Vorderseite

Der Embedded PC NISE-3500P2S kommt aus der bewährten NISE-Reihe und zeichnet sich durch die hohe Zuverlässigkeit aus. Das Embedded System ist lüfterlos, wodurch sich die Anfälligkeit für mechanische Fehler deutlich reduziert. Die mit einem Bereich von 9VDC bis 30VDC flexible Spannungsversorgung ermöglicht den Einsatz in verschiedenen industriellen Umgebungen, ein externen AC Netzteil (7410120002X00) gibt es optional.

Somit kann der NISE 3500P2S u.a. in der industriellen Prozesssteuerung und -visualisierung, Gebäudeautomatisierung, als Daten- oder Überwachungsserver in Unternehmen, Handel und Banken erfolgreich dort eingesetzt werden, wo neben den üblichen Stärken lüfterloser Embedded Systeme auch höhere Ansprüche an die Datensicherheit gestellt werden. Hier kann der NISE-3500P2S alle seine Stärken zum tragen bringen.

Bei Fragen zu diesem Produkt hilft Ihnen Frau Rebecca Kuo von Nexcom ihnen sicher gerne mit Rat & Tat weiter.

 

NISE 3500P2S Highlights:

Intel® Core™ i7/i5 Fanless System with Two Swappable HDD Trays
Support Intel® Core™ i7/ i5 socket processor
Mobile Intel® QM57 PCH
Dual Intel® Gigabit Ethernet ports
Dual VGA or VGA/ DVI-I Independent Display
3 x RS-232 and 1 x RS-232/ 422/ 485 with Auto Flow Control
5th RS-232 (option: 4x digital input, 4x digital output)
One PCI Expansion and two swappable HDD Trays
Support 9V~30V DC power input
Support ATX power mode and PXE/ WoL

NISE 3500P2S IO Area

Kategorienfanless, lüfterlos Tags:

Fritzbox 6810 LTE: schnelles Internet für abgelegene Orte

16. November 2012 Keine Kommentare

Dieses Einstiegsgerät der Berliner Firma AVM kann als Wlan Router und gleichzeitig als DECT Basisstation fungieren.  Mit der Fritzbox 6810 LTE ist telefonieren und Surfen über das LTE Netz möglich. LTE im Grund natürlich nur via VoIP, da der Sprachdienst für LTE noch nicht definiert ist und die neue Technologie eigentlich für den reinen Datentransfer vorgesehen ist. Hier bietet sich allerdings die Möglichkeit Aussenbüros oder abgelegene Firmengebäude gut an das Netz anzubinden, insbesondere die LTE üblichen sehr niedrigen Latenzen (Ping-Zeiten) dürfte sich da positiv bemerkbar machen und LTE auch als Backup für etwas zeit kritischere Aufgaben interessant machen.


Fritzbox 6810 LTE

AVM erweitert das Produktportfolio der Fritzbox Serie. Die neue Fritzbox 6810 LTE richtet sich an Einsteiger für den neuen Funkstandard LTE. Das neue Gerät soll durch sein Design und der Funktionalität bestechen. Aufgrund der Größe der Fritzbox, passt das Gerät auf jede Fensterbank oder in kleine Nischen, bietet dabei aber jedoch alle Standardfunktionen die wir von einer Fritzbox kennen. Die Fritzbox  6810 LTE  unterszützt WLAN oder DECT-Telefonie. Da sich ja, wie bekannt von den neuen Smartphones, über LTE auch telefonieren lässt (Voice over LTE) ist ein Festnetzanschluss hier nicht mehr nötig.

Die neue Fritzbox 6810 LTE kombiniert viele Funktionen in einem einzigen Gerät: Neben LTE-Funk und WLAN mit bis zu 300 MBit/s, bietet die Box zudem einen Gigabit LAN Anschluss und dient als DECT-Basisstation für Schnurlose Telefone. Die Fritzbox sendet und empfängt auf den beiden fritzbox_6810_lte_anschlüsseLTE-Frequenzbändern, dies sind 800 MHz und 2,6 GHz. Nach Informationen des Herstellers, erreicht die Fritzbox 6810 LTE die Geschwindigkeit von DSL oder Kabelanschlüssen. Durch die DECT Basisstation lassen sich die angebotenen Telefonie-Funktionen über LTE nutzen und bis zu sechs Schnurlostelefone anmelden. Wie von AVM gewohnt, lassen sich iPhone und Android-Smartphones über WLAN in das Heimnetz integrieren. Die Fritzbox ist ab sofort für einen UVP von 229 Euro im Fachhandel zu haben.

KategorienAllgemein Tags:

X9SPV-F – Mini-ITX Board für Core i5-3610ME und i3-3217UE CPU

14. November 2012 Keine Kommentare

Das Supermicro X9SPV-F ist ein weiteres kompaktes Mini-ITX Board von Supermicro für die Embedded Server Reihe des Herstellers. Dieses Board wurde für kleine und auch für lüfterlose PC oder entsprechende Embedded Systeme konzipiert. Für ein lüfterloses Design muß das entsprechende Drumherum allerdings noch vom Kunden organisiert oder bei Spezialisten für kundenspezifische Systeme in Auftrag geben. Das Supermicro X9SPV-F Motherboard zieht die Aufmerksamkeit auf sich, da es ein entsprechend vorbereitetes Layout besitzt und keine Bauteile im Weg sind um eine Intel Core i5 Mobile CPU der 3. Generation passiv zu kühlen.


Das bemerkenswerteste Merkmal ist die Größe des Motherboards, es kommt mit dem Formfaktor Mini-ITX. Biete aber für ein Board in dieser Größe eine Vielzahl an verschiedenen Schnittstellen. Das X9SPV-F unterstützt bis zu 16GB DDR3 RAM auf zwei SoDimm Sockeln, mit einer Taktrate von bis zu 1333MHz. Bei der Core i5 Variante kommt das Motherboard mit einer PCI-E 3.0 Schnittstelle, bei der Core i3 Version wird lediglich die ältere PCI-E 2.0 Schnittstelle unterstützt. Die vier vorhandenen SATA 2 Ports bieten dem User die Möglichkeit eines RAID 0/1/5/10 wobei die weiteren zwe SATA3 Ports nur RAID 0/1/10 unterstützen. Die vier vorhandenen USB 3.0 Ports können lediglich via Header nach außen geführt werden wobei die sechs USB 2.0 Ports 4x auf dem IO Shield

X9SPV-F im Bild

X9SPV-F

untergebracht wurden. Ein weiteres Super Feature bei dieser Mainboard Größe ist der dedizierte LAN Port für die KVM over LAN Schnittstelle . Diese Schnittstelle unterstützt die Fernwartung über IPMI 2.0. Die weitern zwei vorhandenen LAN Ports mit dem Intel® 82574L Chipsatz unterstützen die Gigabit Technologie. Andere mini-ITX Server Boards setzen häufig nur auf iAMT zwecks Remote Zugriff. Weitere Schnittstellen des Mainboards sind 2x RS232 und 1x DOM (Disk on Modul).

Merkmale des X9SPV-F:

  • Intel Core i3-3217UE als MBD-X9SPV-F-3610ME oder  i5-3610ME Mobile CPU als MBD-X9SPV-F -3217UE der 3. Generation
  • Intel QM77 Chipsatz
  • Bis zu 16GB DDR3 1333MHz SoDIMM; 2x DIMM-Steckplätze
  • Erweiterungssteckplätze: 1 (x16) PCI-E 3.0
  • Intel 82574L GbE LAN (2 Ports)
  • 4x SATA2 und 2x SATA3 Ports
  • Integrierte IPMI 2.0 und KVM mit Dedicated LAN
  • 9x USB 2.0-Anschlüsse

 

KategorienAllgemein, MiniITX, Server Tags:

IMBA-C604EN: ATX-Industrie Server Mainboard für die E5-2400 Serie

12. November 2012 Keine Kommentare

Der taiwanesischer Hersteller IEI stellt das IMBA-C604EN vor. Dieses Server Mainboard des bekannten Industrieherstellers stellt einen LGA-1356 Spockel für eine CPU aus der E5-2400 Serie von Intel zur Verfügung und bietet auch sonst einige Interessante Features. IEI bietet grundsätzlich eine sehr umfangreiche Palette an Mainboards an so dass die Anwender mit Bedacht wählen müssen. Die meisten Boards sind reine Industrieboards und für den Server Einsatz wenig geeignet, Server Boards sind hingegen selten für den Industrieeinsatz geeignet.  Die bieten zum Beispiel einen gegenüber Industrieprodukten meist deutliche kleineren Temperaturbereich. Das IMBA-C604EN kann zwischen -10 und +60°C eingesetzte werden.


Absolut ungewöhnlich für ein Server Mainboard sind die Schnittstellen, vor allem die 9 (!) RS232 Ports dürfte man sonst auf keinem Server Board finden. Die maximal verfügbaren 24 PCI-Express 3.0 Lanes können auf 3x PCI-E x8 und einen PCI-E x4 Slot verteilt werden. Zwei konventionelle PCI Slots stehen ebenfalls zur Verfügung, diese im Serverbereich praktisch ausgestorbenen Slots finden in der Industrie noch vielfach Verwendung. Der Intel Intel® C604 Chipsatz (Intel® BD82C604 PCH) verfügt neben 4x SATA Ports auch über 4x 3GBit/s SAS Ports. Erstere bieten RAID0/1/10 & 5, letztere nur RAID 0/1 & 10. Das nur zwei der SATA Ports 6GBit/S unterstützen dürfte in einem „echten“ Server Umfeld bei Einsatz schneller SSDs stören, im Industriebereich, wo selten große Disk Arrays im eine Rolle spielen, eher nicht.

IMBA-C604ENDas IMBA-C604EN bietet darüber hinaus auch einen VGA Anschluss mit  dem 2D ASPEED AST1300 PCIe VGA controller und maximal 1920×1200@60Hz 32bpp Auflösung. Unter den sonstigen Schnittstellen stehen beim IMBA-C604EN sonst noch die 13x USB Ports, zwei davon im 3.0 Standard, und das vorhanden sein der klassischen PS2 Anschlüsse heraus. Mit dem TPM-IN01-R11 steht auch in Infineon TPM module mit Firmware V3.17 zur Verfügung. Während Server i.d.R. in einem verschlossenen Umfeld ohne Fremdzugang eingesetzt werden muß sich ein Maschinenbauer über die Sicherheit seines Know Hows etwas mehr Gedanken machen. Mit dem CF-1356A-RS  bietet IEI auch den passenden CPU Cooler für das MBA-C604EN an, man sollte nicht außer Betracht lassen das ein weiterer Temperaturbereich auch andere Anforderungen an die Kühlung stellt.

Alles in allem stellt das IEI IMBA-C604EN einen interessanten Zwitter zwischen Industrie und Server dar und kombiniert in fast idealer Weile die Vorzüge eines Industrie Mainboards mit denen aktueller Serverhardware, was natürlich insbesondere den Chipsatz betrifft.

 

Merkmale des IMBA-C604EN:

  • Sockel LGA 1356) unterstützt die Intel ® Xeon ® Prozessor E5-2400 Reihe
  • INTEL Xeon E5-2609 2400MHz 10M Cache LGA2011-0 SandyBridge-EP 4C

  • Intel ® C604 Chipsatz
  • Bis zu48 DDR3 1600MHz mit ECC/non-ECC UDIMM; bis 192 GB mit LRDIMMs. 6 Sockel
  • Erweiterungssteckplätze: 3 (x8) PCI-E 3.0, 1 (4x) PCI-E 3.0 & 3x PCI
  • Dual Intel® 82574L PCIe controller
  • 2x SATA2 und 2x SATA3 Ports
  • 4x SAS (3Gbps) Ports
  • 11x USB 2.0, 2x USB 3.0 Anschlüsse (6 hinten, 6 über Header + 1 Type A)
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AMD Opteron 6300 Series: Das Abu Dhabi aus Dresden

8. November 2012 Keine Kommentare

AMD legt mit der neuen AMD Opteron 6300 Series nach. Nachdem die Piledriver-Architektur bereits mit Trinity und Vishera im Desktop-Segment erschienen ist, schickt der Hersteller nun neue Opteron 6300 Series Server-CPUs mit Piledriver-Kernen in den Markt. Die Änderungen finden sich eher im Detail bei kleinen Verbesserungen im Cache, bei den Puffern und ein etwas vergrößerter L1-TLB (Transaction Look-up Table) sollen etwa 10-15% mehr Performance bei gleichem Takt bringen. Auch der Fused-Mulitply-Add Befehl findet sich in den neuen Opterons und das in einer mit Intels kommenden Hasswell Prozessor kompatiblen FMA3 Variante. Das größte Modell der neuen Opteron 6300 Serie hat 16 Kerne, eine TDP von 140 Watt und ist Socketkompatibel (G34) zu der BulldozerSerie. Auch für den C32 Sockel gibt es Modelle mit 6 und 8 Kernen, mit denen AMD einen würdigen Nachfolger für die Interlagos CPUs schafft.

AMD Opteron 6300 Series operiert unter dem Codenamen Abu Dhabi.

Sie umfasst zur Zeit insgesamt 10 verschiendene Prozessoren. Acht der Modelle arbeiten mit einem TDP von 115W und bieten 4 bis 16 Kerne bei 2,3 bis 3,5 GHz, ein Top-Modell mit 140 Watt, 16 Kernen und 2,8GHz sowie eine stromsparende Variante mit 16Kernen mit einer TDP von 85 Watt, die  allerdings lediglich 1,8GHz Takt liefert.

Wie von der Bulldozer Technologie bekannt, setzt AMD auch bei der neuen AMD Opteron Series auf eine zwei Kern Architektur.  Dadruch stehen insgesamt vier Speicherkanäle und vier 16Fach -Hyper-Transport-Links zur Verfügung. Die Piledriver-Architektur verbessert den Cache der AMD Opteron 6300 Series,  bringt aber auch neue Befehlssätze für de CPUs mit.

AMD Opteron 6300 Series

Das größte Modell der AMD Opteron 6300 Series hat den Namen Opteron 6386 SE, verfügt über 16 Kerne und einer Taktrate von 2,8 GHz pro Kern. AMD hat auch in diese CPU (Opteron 6386 SE) die Boostfunktion integriert, welche den CPU-Takt automatisch auf bis zu 3,5 GHz erhöhen kann. Der Einstiegspreis der Opteron 6386 SE liegt etwa bei der Hälfte von Intels Xeon E5-2690.

Die Opteron 6308 CPU stellt das kleinste Modell der neuen AMD Opteron 6300 Series dar. Sie verfügt über vier Kerne und einer Taktrate von 3,5 GHz. Die kleine CPU besitzt jedoch keine Turbo-Funktion. Die günstigste CPU der AMD Opteron 6300 Series ist der 6320 micht Acht Kernen. Diese CPU verfügt über eine Taktrate von 2,8 GHz und in der TurboFunktion von bis zu 3,3Ghz. Einführungspreis des Prozessors liegt bei ca. 290 USD.

KategorienAllgemein, CPU Tags: