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Archiv für die Kategorie ‘fanless’

Neues für die Hutschiene: Die Arrakis Serie

21. Dezember 2015 Keine Kommentare

Mit dem Arrakis-1222-1-3845 stellt die Welotec GmbH aus dem münsterländischen Laer ein Modell seiner flexiblen Serie von lüfterlosen DIN Rail Embedded Rechnern vor.

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Alle Schnittstellen an einer Seite – wie es bei DIN Rail sein soll

Der mit seinen 140 x 64 x 92 mm kompakte Rechner bietet lüfterlosen Betrieb, geeignete Wide-Temperature SSD vorausgesetzt, in einem erweiterten Temperaturbereich von -20°C bis + 70°C. Das hat was! Möglich macht das der Intel E3845 Embedded Prozessor der neben seinem siebenjährigen Produktionszyklus auch eine Tjunktion Temperatur von bis zu 110°C verträgt. Mit seinen vier Kernen der Baytrail Generation, der Takt beträgt jeweils 1.91 GHz, steht auch einiges an Rechenleistung zur Verfügung. Alternativ steht auch der 1.46 GHz Single Core zur Verfügung.

Die etwas größeren Modelle der Arrakis Familie mit ihren 73 x 178 x 116 mm bieten mehr Auswahl und können neben Baytrail Atom Prozessoren auch mit Cedarview Varianten wie dem 1.6GHz N2600 oder Intel Core i Prozessoren vom Celeron 1047UE bis zum i7-3517UE, alles lüfterlose Industriecomputer, sind ansonsten aber weitgehend gleich.

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Das kompakte 2.5″ Innenleben des Arrakis ist sauber aufgebaut und zeigt einige Lötpads für unbestückte Optionen.

Die Schnittstellen sind vielfältig und umfangreich, neben 2x Intel Gbit LAN, 2x USB Ports und 4 RS232 Anschlüssen ist VGA für einen Monitor vorhanden und optional gibt es Digital I/Os auf Terminalanschlüssen.  Der Speicher ist bei den Baytrail und Cedarview Modellen aufgelötet, bei den Core-i Modellen per SoDIMM realisiert.

Die gut verarbeitete Hülle macht einen wertigen Eindruck, selbst in der tendenziell eher hochwertigen Welt der Embedded Computer, und besteht aus Aluminium. Auf Grund der sehr kompakten Abmessungen ist der Einbau einer 2.5″ SSD etwas fummelig –  das überlässt man besser den Experten. Neben einer vollwertigen SSD besteht auch die Möglichkeit eine mSATA SSD zu verwenden, möchte man den erweiterten Temperaturbereich auch nutzen sollte man auch hier zu WT-Typen greifen, und erspart die fummelei mit SATA Daten und Power Kabeln. Da man hier unweigerlich in Kontakt mit nackten Platinen kommt, sollte man passende ESD Vorkehrungen getroffen haben.

Wünschenswert wäre nur ein Schraubentyp am Gehäuse statt derer zwei, aber auch dabei wird man sich vermutlich etwas gedacht haben.

 

 

 

KategorienATOM, fanless, Hutschiene, lüfterlos Tags:

Der Core-i mit LPT Anschluss: Anser-4342-1-QM77

18. Dezember 2015 1 Kommentar

Industriecomputer sind flexibel, das ist der Hauptgrund für Ihren Einsatz gegenüber fixed functions devices wie Routern oder SPSen kann ein IPC schnell an neue Anforderungen angepasst werden. Bei Embedded Systems heißt das oft nicht mehr und nicht weniger als auf dem Mainboard schlummmernde Schnittstellen aus dem System herauszuführen und damit nutzbar zu machen. Oder auf dem Board verfügbar zu machen indem ein Bestückungsoption realisiert wird.

Der Anser-4342-1-QM77 ist ein ohnehin recht vielseitiges Gerät. Mit seinen 300 x 200 x 75mm Größe gehört er nicht zu den kleinen Embedded Computern, nutzt diese große Gehäusefläche aber effektiv um viele Schnittstellen zu ermöglichen.

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Industrie kann auch schön sein!

Das viele Metall ermöglicht auch eine zuverlässige Wärmeabfuhr und damit einen Temperaturbereich von -20°C bis +60°C. Wie immer gilt dies unter nicht kondensierenden Bedigungen, für diese besteht die Möglichkeit das Board per Conformal Coating abdichten zu lassen.

Diese Flexibilität ermöglicht es dem lüfterlosen Embedded Rechner neben seinen umfangreichen Standard Schnitstellen, das wären DVI-D, HDMI, VGA, 2x Intel 82574L Gbit LAN, 4xCOM RS232, 4xUSB 3.0, auch einen klassischen LPT, auch als Centronics oder IEEE1284 bekannt, hinzuzufügen.

Verwendet man dann noch Speicher und SSDs mit erweitertem Temperaturbereich bekommt man einen leistungsfähigen fanless Embedded Computer mit wahlweise Intel Celeron 1020E, Intel Core i3-3120ME,  Core i5-3610ME oder sogar dem I7-3610QE Quadcore mit 2.3GHz.

Dazu ist das schwarze, hochwertig verarbeitete Gehäuse optisch wie haptisch eine Freude. Lex TS4-6AA609 TW2A21S-00C twister + CI770A

Sirrah-1222-1-1045: kompakter Allrounder

16. Dezember 2015 Keine Kommentare

Schlicht und schön sollen sie sein, sich unanuffällig in die Umgebung einfügen, und dennoch zuverlässig über Jahre ihre Arbeit machen: Panel PCs.

Oft kann man Industrie Panel PCs und Industrie Displays ansehen für welchen Einsatzzweck sie vorgesehen sind. Sie sind oft einfach nicht schön. Die Sirrah Panel PC Reihe der Welotec GmbH hebt sich hier wohltuend ab: Industrie muss nicht hässlich sein.

Shark PPC 10.1" + 2I385CW

Schlicht und elegant

Ein schlichtes, formschönes Gehäuse für den frei stehenden Einsatz umhüllt 100 prozentige Industrie-Technik, das lüfterlose Embedded System im Inneren bietet überzeugeden Werte und ist wahlweise mit einem Intel E3815 1.46GHz single core oder einem E3845 1.91 GHz quadcore bestückt. Dazu kommen 4 GB on-Board RAM. Mit einer passenden Wide-Temperature mSATA SSD bietet der Sirrah Industrie Panel PC einen Temperaturbereich von -20° bis +50°C. Die Front ist dabei völlig glatt und natürlich gemäß IP65 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Das 10.1″ Display bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Punkten mit 24-Bit Farbtiefe.

Shark PPC 10.1" + 2I268C

Das I/O Panel des Schwestersystems Sirrah-1221-1-1026 im gleichen Gehäuse

Auf der Unterseite finden sich wenige, aber mit Bedacht ausgewählte Schnittstellen: 2x USB, 1x COM, 1x VGA und 2x Gigabit LAN stehen zur Verfügung. Die Panel PCs der Sirrah Reihe sind darüber hinaus auch in 7″ und 13.3″ Bildschirmen erhältlich, die Auflösungen liegen dann bei 1024 x 600 bzw. 1366 x 768 Punkten.

Als besonderes Schmankerl gibt es die lüfterlosen Sirrah Industrie PPC auch in IP66/IP67 Schutzklasse, und zwar rundum. Da die on-Board vorhandenen Schnittstellen dort nicht direkt nutzbar sind, bekommt der fanless PPC hier zusätzliche Flexibilität: Welche der vielen Schnitstellen on Board (5x USB, 2x LAN, 4x COM, 4x DI/4x DO) auf die secht freien M12 geführt werden, entscheidet der Kunde. (2x USB oder jeweils 1x COM/LAN/DI auf einem M12).

Shark PPC 10.1" + 2I385CW

In der IP66/IP67 Version sehr die lüfterlosen Sirrah Panel PC definitiv auch so robust aus wie sie sind. Industriequalität eben

Wenn das noch nicht besonders genug ist, besteht für alle Modelle der fanless Sirrah-PPC Reihe die Möglichkeit eine USV zu integrieren. Mit wahlweise 3500 mAh, 7000 mAh oder 10500 mAh können Welotecs Sirrah Industrie Systeme auch längere Stromausfälle überbrücken, oder auf nur zeitweise mit dem Stromnetz verbundene Werkstattwagen montiert werden.

Zu beziehen sind die Sirrah All-in-one PCs beim münsterländischen Lösungs- und Komplettanbieter Welotec GmbH bzw. deren Wiederverkäufern.

 

Adhara: passt unter der Tür durch….

14. Dezember 2015 2 Kommentare

…. oder findet auch sonst einen Platz wo es sonst zu eng für einen richtigen Computer ist. Mit einer Dicke von 18mm, genauer sogar nur 17,5mm, aber das ist bestimmt im kalten Zustand gemessen, und einer Grundfläche von nur 150 x 81mm wirkt der Adhara-0232-1-1900 auf dem Tisch eher wie ein umgedrehtes Handy denn ein Computer. Und wie ein Handy ist dieser kleine Industrie Computer auch fanless, und damit lautlos.

Dabei ist die Zahl der Abstriche überschaubar. Das sehr kompakte Gehäuse macht Kompromisse hinsichtlich der Schnittstellen nötig, da schlicht kein Platz vorhanden ist um z.B. einen DB9 Stecker für eine RS232 Schnittstelle unterzubringen. Von den zwei internen Mini-PCIe Steckplätzen kann einer auch für WLAN verwendet werden, um die Wifi-Antenne auszuführen ist ein Gehäusedurchbruch vorbereitet.

BLADE + 2I385S Sytem

Adhara-0232-1-1900 neben einem iPhone 6plus

Aber sogar der Betrieb zweier Monitore ist möglich, ein mal per HDMI und ein mal per Mini HDMI. Mit Mikrophon und Line-Out via 3.5mm Klinkenstecker ist auch Audio abgedeckt, 2 x Intel GbE LAN, je ein Micro USB 2.0, USB 2.0 und USB 3.0 runden das Angebot ab.

Aber kommen wir zum PC Teil des Adhara, der Name kommt übrigengs von der arabische Bezeichnung des Sterns Epsilon Canis Majoris, der auch nicht zu verachten ist. Mit 2GB RAM on-Board ist die Ausstattung zwar nicht großzügig, aber für die meisten Anwendungen, insbesondere im Embedded Bereich, ausreichend. Die Rechenleistung im Adhara-0232-1-1900 stellt ein Intel Celeron J1900 Quadcore auf Basis des Baytrail Kerns zur Verfügung. Normaltakt ist dabei 2GHz, im Turbomodus können einzelne Kerne bis zu 2.42 Ghz erreichen. Der erreicht zwar nicht die Performance eines Core-i Systems, aber mit der Schlaftablette Atom N270 hat die Baytrail Generation wenig zu tun – im Passmark überrundet der J1900 die Uhrmutter der Atom-Familie um knapp Faktor 7. Und ist mehr als doppelt so schnell als ein Intel Pentium D 960 Doppelkern mit 3.6GHz im Jahre 2007. Der hatte eine TDP von 130 Watt, der J1900 kommt mit 10 Watt aus.

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knapp, aber vollständig – das Schnittstellenangebot des Adhara Embedded Systems

Bei so viel Licht muss auch Schatten zu finden sein. Eine Festplatte findet in dem kompakten Chassis natürlich keinen Platz mehr, man muss sich mit mSATA begnügen. Möchte man den Adhara 0232 1 1900 bei warmen Umgebungstemperaturen betreiben, das Gerät selbst kann bis 50°C im Einsatz sein, sollte man eine mSATA SSD mit erweitertem Temperaturbereich nutzen, unter Last kann das Delta mSATA zu Umgebungstemperatur schon ein mal 35° erreichen und ob man nun in Kelvin oder Celcius rechnet, das wird für Konsumer SSDs schnell zu viel – auch in einem lüfterlosen Design muss die Wärme ja irgendwo hin. Erwartet man jedoch keine Termparaturen in der Nähe von 40°C, spricht, ausser der unweigerlich kürzeren Lebensdauer bei hohen Temperaturen, nichts gegen günstige Ware.

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Manch Phablett liegt größer in der Hand…

Für alle anderen gibt es eine umfangreiche Palette hochwertiger Industrie mSATA SSDs beim System- und Komplettanbieter Welotec im Münsterländischen Laer. Hier ist natürlich auch der Adhara Embedded Computer zu beziehen. Nicht nur der Einsatz als Mediacenter daheim drängt sich auf, auch als nachgerüstete Fernwartungslösung bietet sich dieser fanless Embedded PC an, auf Grund der sehr kompakten Abmessungen findet ein Platz fast in jeder Maschine oder Schaltschrank.

 

Der Acubens – der praktische Quader

11. Dezember 2015 1 Kommentar

Lüfterlose Rechner sind heute der Stand der Dinge wenn es um Rechner in der Automatisierung geht und können heute in den Bereichen I/O und Rechenleistung die meisten Anforderungen abdecken. Ein Ausnahme sind hier bisher Anwendungen die mehrere Erweiterungskarten erfoldern, die zusätzlichen Stromverbrauch mit sich bringen und den Wärmeeintrag in das Gehäuse erhöhen.

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Der lüfterlose Acubens Embedded Rechner in Zwei-Slot Ausführung

Hierbei ist oft nicht die Embedded Hardware selbst das Problem, sondern die dort verwendeten Steckkarten. Eine Siemens CP5623 Profibus-Karte hat z.B. einen Stromverbrauch von ca. 6 Watt und passt mit eine Bautiefe von 180 mm auch nicht in jedes Embedded System. Diese hat einen Temperaturbereich von 5°C bis 60°C, und in einem kompakten, lüfterlosen Embedded Computer sind die schnell erreicht.

Hier kommt die Acubens Serie des Münsterländers Lösungs- und Komplettanbieters Welotec GmbH ins Spiel. Hier sind die sporadisch gesetzten Lüftungslöcher kein Nachteil, sondern eine Stärke des Industrie-Rechnerns. Erweitungskarten finden hier nicht nur Platz, sondern durch den möglichen Luftaustausch auch ein angenehmes Betriebsumfeld – das erhöht Verlässlichkeit und Lebensdauer der, oft sehr teuren, Schnittstellen-, Messkarten und Feldbus-Systemen. Die oben genannte Siemens CP5623 Profibus Karte schlägt mit rund 1000,- EUR zu Buche, oft als ähnlich teuer oder teurer als der Industriecomputer selbst. Der Acubens-6422-1-6040 bietet hier z.B. zwei PCI Slots, das Modell Acubens-6422-2-6040 einen PCI und einen PCI-E x16 Steckplatz. Insgesamt skaliert die Familie vom Embedded System mit nur einem Mini-PCIe Steckplatz im Acubens-6162-1-6060 bis zu fünf Steckplätzen, 2x PCIe x16 (elektrisch x8), 1x PCIe x1 und 2x PCI im Acubens-6162-1-6060.

Ansonsten bietet die Familie umfangreiche konventionelle Schnittstellen. Hier gibt es 2x Gb LAN, 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2x RS232/422/485 mit Stromversorgung und 4x RS232. Auch WLAN lässt sich natürlich intern nachrüsten.

Umfangreiches I/O Angebot

Umfangreiches I/O Angebot

Dazu kommt eine hohe Rechenleistung durch den Einsatz von Intel Desktop Prozessoren der 35 Watt Klasse, vom Intel® Celeron® G1820TE (2M Cache, 2.2 GHz) bis zum Intel® Xeon® E3-1268L v3 (8M Cache, bis zu 3.3 GHz) auf Basis des Intel H81 bzw. des Intel C226 Chipsatzes. Zwei Steckplätze für DDR3 SoDIMM und zwei 2.5″ Festplatten runden das Gesamtbild ab. Dabei kann das Gerät sowohl mit 9 bis 36 Volt im Schaltschrank, als auch per externem 120W Netzteil betrieben werden.