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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

IMBA-C604EN: ATX-Industrie Server Mainboard für die E5-2400 Serie

12. November 2012 Keine Kommentare

Der taiwanesischer Hersteller IEI stellt das IMBA-C604EN vor. Dieses Server Mainboard des bekannten Industrieherstellers stellt einen LGA-1356 Spockel für eine CPU aus der E5-2400 Serie von Intel zur Verfügung und bietet auch sonst einige Interessante Features. IEI bietet grundsätzlich eine sehr umfangreiche Palette an Mainboards an so dass die Anwender mit Bedacht wählen müssen. Die meisten Boards sind reine Industrieboards und für den Server Einsatz wenig geeignet, Server Boards sind hingegen selten für den Industrieeinsatz geeignet.  Die bieten zum Beispiel einen gegenüber Industrieprodukten meist deutliche kleineren Temperaturbereich. Das IMBA-C604EN kann zwischen -10 und +60°C eingesetzte werden.


Absolut ungewöhnlich für ein Server Mainboard sind die Schnittstellen, vor allem die 9 (!) RS232 Ports dürfte man sonst auf keinem Server Board finden. Die maximal verfügbaren 24 PCI-Express 3.0 Lanes können auf 3x PCI-E x8 und einen PCI-E x4 Slot verteilt werden. Zwei konventionelle PCI Slots stehen ebenfalls zur Verfügung, diese im Serverbereich praktisch ausgestorbenen Slots finden in der Industrie noch vielfach Verwendung. Der Intel Intel® C604 Chipsatz (Intel® BD82C604 PCH) verfügt neben 4x SATA Ports auch über 4x 3GBit/s SAS Ports. Erstere bieten RAID0/1/10 & 5, letztere nur RAID 0/1 & 10. Das nur zwei der SATA Ports 6GBit/S unterstützen dürfte in einem „echten“ Server Umfeld bei Einsatz schneller SSDs stören, im Industriebereich, wo selten große Disk Arrays im eine Rolle spielen, eher nicht.

IMBA-C604ENDas IMBA-C604EN bietet darüber hinaus auch einen VGA Anschluss mit  dem 2D ASPEED AST1300 PCIe VGA controller und maximal 1920×1200@60Hz 32bpp Auflösung. Unter den sonstigen Schnittstellen stehen beim IMBA-C604EN sonst noch die 13x USB Ports, zwei davon im 3.0 Standard, und das vorhanden sein der klassischen PS2 Anschlüsse heraus. Mit dem TPM-IN01-R11 steht auch in Infineon TPM module mit Firmware V3.17 zur Verfügung. Während Server i.d.R. in einem verschlossenen Umfeld ohne Fremdzugang eingesetzt werden muß sich ein Maschinenbauer über die Sicherheit seines Know Hows etwas mehr Gedanken machen. Mit dem CF-1356A-RS  bietet IEI auch den passenden CPU Cooler für das MBA-C604EN an, man sollte nicht außer Betracht lassen das ein weiterer Temperaturbereich auch andere Anforderungen an die Kühlung stellt.

Alles in allem stellt das IEI IMBA-C604EN einen interessanten Zwitter zwischen Industrie und Server dar und kombiniert in fast idealer Weile die Vorzüge eines Industrie Mainboards mit denen aktueller Serverhardware, was natürlich insbesondere den Chipsatz betrifft.

 

Merkmale des IMBA-C604EN:

  • Sockel LGA 1356) unterstützt die Intel ® Xeon ® Prozessor E5-2400 Reihe
  • INTEL Xeon E5-2609 2400MHz 10M Cache LGA2011-0 SandyBridge-EP 4C

  • Intel ® C604 Chipsatz
  • Bis zu48 DDR3 1600MHz mit ECC/non-ECC UDIMM; bis 192 GB mit LRDIMMs. 6 Sockel
  • Erweiterungssteckplätze: 3 (x8) PCI-E 3.0, 1 (4x) PCI-E 3.0 & 3x PCI
  • Dual Intel® 82574L PCIe controller
  • 2x SATA2 und 2x SATA3 Ports
  • 4x SAS (3Gbps) Ports
  • 11x USB 2.0, 2x USB 3.0 Anschlüsse (6 hinten, 6 über Header + 1 Type A)
KategorienAllgemein, Server Tags:

AMD Opteron 6300 Series: Das Abu Dhabi aus Dresden

8. November 2012 Keine Kommentare

AMD legt mit der neuen AMD Opteron 6300 Series nach. Nachdem die Piledriver-Architektur bereits mit Trinity und Vishera im Desktop-Segment erschienen ist, schickt der Hersteller nun neue Opteron 6300 Series Server-CPUs mit Piledriver-Kernen in den Markt. Die Änderungen finden sich eher im Detail bei kleinen Verbesserungen im Cache, bei den Puffern und ein etwas vergrößerter L1-TLB (Transaction Look-up Table) sollen etwa 10-15% mehr Performance bei gleichem Takt bringen. Auch der Fused-Mulitply-Add Befehl findet sich in den neuen Opterons und das in einer mit Intels kommenden Hasswell Prozessor kompatiblen FMA3 Variante. Das größte Modell der neuen Opteron 6300 Serie hat 16 Kerne, eine TDP von 140 Watt und ist Socketkompatibel (G34) zu der BulldozerSerie. Auch für den C32 Sockel gibt es Modelle mit 6 und 8 Kernen, mit denen AMD einen würdigen Nachfolger für die Interlagos CPUs schafft.

AMD Opteron 6300 Series operiert unter dem Codenamen Abu Dhabi.

Sie umfasst zur Zeit insgesamt 10 verschiendene Prozessoren. Acht der Modelle arbeiten mit einem TDP von 115W und bieten 4 bis 16 Kerne bei 2,3 bis 3,5 GHz, ein Top-Modell mit 140 Watt, 16 Kernen und 2,8GHz sowie eine stromsparende Variante mit 16Kernen mit einer TDP von 85 Watt, die  allerdings lediglich 1,8GHz Takt liefert.

Wie von der Bulldozer Technologie bekannt, setzt AMD auch bei der neuen AMD Opteron Series auf eine zwei Kern Architektur.  Dadruch stehen insgesamt vier Speicherkanäle und vier 16Fach -Hyper-Transport-Links zur Verfügung. Die Piledriver-Architektur verbessert den Cache der AMD Opteron 6300 Series,  bringt aber auch neue Befehlssätze für de CPUs mit.

AMD Opteron 6300 Series

Das größte Modell der AMD Opteron 6300 Series hat den Namen Opteron 6386 SE, verfügt über 16 Kerne und einer Taktrate von 2,8 GHz pro Kern. AMD hat auch in diese CPU (Opteron 6386 SE) die Boostfunktion integriert, welche den CPU-Takt automatisch auf bis zu 3,5 GHz erhöhen kann. Der Einstiegspreis der Opteron 6386 SE liegt etwa bei der Hälfte von Intels Xeon E5-2690.

Die Opteron 6308 CPU stellt das kleinste Modell der neuen AMD Opteron 6300 Series dar. Sie verfügt über vier Kerne und einer Taktrate von 3,5 GHz. Die kleine CPU besitzt jedoch keine Turbo-Funktion. Die günstigste CPU der AMD Opteron 6300 Series ist der 6320 micht Acht Kernen. Diese CPU verfügt über eine Taktrate von 2,8 GHz und in der TurboFunktion von bis zu 3,3Ghz. Einführungspreis des Prozessors liegt bei ca. 290 USD.

KategorienAllgemein, CPU Tags:

Intense PC: klein, robust und lüfterlos mit Intel Core i7

5. November 2012 Keine Kommentare

Einer der Trends im Computermarkt ist die Miniaturisierung. Darüber hinaus stehen die Ingenieure  vor der Aufgabe die Leistung zu steigern und den Energieverbrauch zu verringern. Das ganze dann noch bitte lüfterlos. Diesem Trend wird der Intense PC des israelischen Herstellers Compulab vollkommen gerecht. In einem nur 19 cm x 16 cm x 4 cm messenden Gehäuse stecken im „besten“ Fall eine Intel Core i7 CPU der 2. Generation und bis zu 16GB DDR3 1333MHz RAM, für die zwei SoDIMM Sockel zur Verfügung stehen. Dies gewährleistet auf geringem Raum eine hohe Leistungsfähigkeit, bei der manch wesentlich größeres industrielles Embedded Systeme nicht mithalten kann und dabei ist das System noch lüfterlos! Und, da Compulab ein echter Industrieversteller ist vergleichsweise robust. Als Einstiegs CPU steht ein Intel Celeron 827E (1.4 GHz single core + Intel HD Graphics 2000) mit ebenfalls 17Watt TDP zur Auswahl, das nennt sich dann Intense PC Entry oder IPC-C827-WB-FM0. Mit i7 CPU sind es Intense PC Pro bzw. IPC-C3517V-WB-FM4U. Darüber hinaus gibt es dann auch noch den Intense PC Value mit Intel Celeron 847E (1.1 GHz dual core + Intel HD Graphics 2000 – 17W, IPC-C847-WB-FM4U) und den Intense PC Standard mit Intel Core i3-2340UE (1.3 GHz dual core + Intel HD Graphics 3000 – 17W, IPC-C3217-WB-FM4U).
Dieser ultrakleine PC verfügt über je eine HDMI 1.4 und eine Display Port Schnittstelle für zwei unabhängige Monitore. Zwei schnelle USB 3.0 sowie zwei USB 2.0 und sogar 1x RS232 Port stehen zum Anschluß externer Geräte zur Verfügung. Zur Anbindung an das Internet sind 2x Gbit LAN und 1x WLAN 802.11b/g/n (2 Antennen) vorhanden. Ein Bluetooth 3.0 – Modul rundet das Angebot an Kommunikationsmodulen ab. Die Speicherung von Daten ist auf einer integrierten 2.5“ Festplatte oder auf einer schnellen SATA-SSDII möglich. Trotz der extrem kleinen Ausmaße  kann der Intense PC über 2x mini PCIe Slots erweitert werden.
Ein einzigartiges Feature stellt das FACE-Modul dar – mit diesem lässt sich die Frontseite mit entsprechenden Schnittstellen komplett austauschen. Zur Auswahl stehen z. B. ein FM-LAN-Modul mit zwei zusätzlichen LAN-Schnittstellen oder ein FM-XTD-Modul mit zwei zusätzlichen mini PCIe Steckplätzen. Dank dieser Module wird der Intense PC zu einem sehr flexiblen Embedded Computer.
Intense PC SchnittstellenAber das ist noch nicht alles – der niedrige Energieverbrauch ist ein  weiterer großer Trumpf dieses ultrakleinen Embedded PC.  Obwohl der Intense PC bei geringer Auslastung nur 8W verbraucht, kann jeder der z.B. i7 Kerne auf 2.4GHz beschleunigt werden.
Der Intense PC ist auch als OEM-Lösung mit Kunden-Branding verfügbar.

Insgesamt ist der Intense PC eine extrem platzsparende, leistungsfähige, energiesparende und flexible Lösung, die praktisch in jedem Büro als Nettop-Computer oder ggf. als kleiner Server Platz finden kann.

Intense PC Block Diagram

 

Supermicro X9DRD-7LN4F: 4x LAN und IPMI

2. November 2012 Keine Kommentare

Das Supermicro X9DRD-7LN4F ist ein weiteres Board von Supermicro für die Dual Intel Xeon E5-2600 LGA2011 Reihe mit einigen interessanten Features. Supermicro bietet eine sehr umfangreiche Palette an Dual-Socket LGA2011 Boards an, so dass die Anwender mit Bedacht wählen mpssen.  Darüber hinaus bietet Tyan ebenfalls eine sehr hohe Anzahl an Boards für duale LGA 2011 Systemen. Das Supermicro X9DRD-7LN4F Motherboard zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, da es ein gutes Kühlungslayout für den Einsatz in den Supermicro eigenen Chassis und eindrucks sechs PCIe 3.0 x8 Slots hat. Für maximalen I/O Durchsatz mit mehreren RAID Controllern z.B. in Kombination mit mehreren JBOD ist also gesorgt.

Das bemerkenswerteste Merkmal sind die sechs PCIe 3.0 x8-Steckplätze, so dass das X9DRD-7LN4F wie gesagt ein ein perfekter Kandidat für eine Storage-Server ist. Supermicro legt den onboard LSI-Controller direkt an die PCIe-Lanes  der CPU für eine geringere Latenz Zeit zwischen on Board Raid und CPU und bietet dadurch natürlich auch PCIE 3.0. Dadurch bietet das X9DRD-7LN4F ein Vorteil bei der Nutzung von SSD Festplatten, deren Durchsatz ist sonst ja kaum noch zu bewältigen.

Merkmale des X9DRD-7LN4F:

  • Dual-Sockel R (LGA 2011) unterstützt die Intel ® Xeon ® Prozessor E5-2600
  • Intel ® C602J Chipsatz; QPI bis zu 8.0GT / s
  • Bis zu 512GB DDR3 1600MHz ECC Registered DIMM; 16x DIMM-Steckplätze
  • Erweiterungssteckplätze: 6 (x8) PCI-E 3.0
  • Intel ® i350 GbE LAN (4 Ports)
  • 4x SATA2 und 2x SATA3 Ports
  • 8x SAS2 (6Gbps) Ports über LSI 2308
  • Integrierte IPMI 2.0 und KVM mit Dedicated LAN
  • 9x USB 2.0-Anschlüsse (4 hinten, 4 über Header + 1 Type A)

Supermicro X9DRD-7LN4F

 

 

KategorienAllgemein, Coole Produkte Tags:

Pipal 2230D: modernen Embedded System für die Hutschine

1. November 2012 Keine Kommentare

Der taiwanesische Hersteller ARinfotek erweitert sein Embedded Industrie PC Sortiment mit dem Pipal-2230D im Bereich der leistungsstarken und zugleich Strom sparenden Embedded System für die Hutschienen Montage. Basierend auf einer Intel Atom D2550 Dual Core CPU mit 1.86GHz bietet dieses Embedded System ab sofort einen Energie effizienten und vielseitig einsetzbaren Embedded PC an, der auch mit der von ARinfotek gewohnten Qualität punkten kann.
Die auf Grund des lüfterlosen Designs weitgehende Wartungsfreiheit und der stromsparenden Betriebs, empfehlen dieses Pipal Embedded System als kostengünstige, aber dennoch leistungsstarke Lösung für den Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen auf der vielseitig verwendbaren DIN Hutschiene.

Viele sinnvolle Features für ein Embedded System

 

Das System kann über einen SoDIMM Sockel mit bis zu 4GB DDR3 Speicher ausgerüstet werden und stellt in Verbindung mit z.B. Innodisk Industrie RAM ein leistungsstarkes Team da und durchbricht damit auch endlich die Beschränkung auf maximal 2GB RAM wie sie bei vielen älteren Atom basierten Systemen bisher üblich war.
Für die Feldbusanbindung stehen zwei Realtek RTL81xx Ethernet Controller mit Boot over LAN Funktion zur Verfügung. Somit können für die Netzwerkanbindung zwei schnelle Gigabit  LAN Ports genutzt werden, was praktisch ist seit Ethernet verstärkt auch in der Werkhalle Einzug hält.
Eine Besonderheit ist die Ausführung von zwei DVI Anschlüssen über DVI-I und DVI-D, wo sonst häufig nur DVI+HDMI zu finden sind. Der HDMI Anschluß ist zwar elektrisch kompatibel, kann aber nicht verschraubt werden . Ferner sind mit integriert 4x USB 2.0 Anschlüsse, 2x RS232 Schnittstellen, sowie 2x RS422/485 mit Auto Flow Control. Diese werden über einen DSUB 44 Stecker herausgeführt und bieten zusätzlich auch 4x Digital I/O Schnittstellen. Eine Einbaumöglichkeit für 2.5“ SATA HDD oder eine mSATA SSD bieten dem Kunden flexible Variationsmöglichkeiten für Boot & Datenmedien.

Durch die flexibel gehaltene Stromzufuhr für 9 ~ 34V DC mit verschraubbarem Stecker findet das Gerät neben industriellen Anwendungen auch seinen Einsatz im mobilen Bereich, sowie als Thin Client, Datenlogger, VoIP oder als Webserver.
Eine optional erhältliche W-LAN Anbindung kann über mini PCIe realisiert werden, es stehen insgesamt zwei miniPCIe Slots für Erweiterungen zur Verfügung.
Das System ist für den industriellen Einsatz besonders geeignet, da es für den erweiterten Temperaturbereich von -20°C bis +60°C spezifiziert ist, einen von 1 bis 255 Sek  programmierbaren Watchdog Timer besitzt und über einen Remote Power on/off Pin im DC Connector gesteuert werden kann. Optional kann auch ein AC/DC Netzteil und eine Vesa Montage bestellt werden. Ohne das D im Namen ist das identische Gerät auch für die Tisch bzw. Wandmontage verfügbar.

Pipal 2230D

ArInfotek Pipal 2230D Embedded System Vorderseite klein

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Eigenschaften:

  • Intel Atom D2550 Dual Core 1.86 GHz CPU, optional auch N2600 und N2800 CPU
  • Bis zu 4GB DDR3 RAM
  • Realtek RTL81xx Ethernet Controller mit Boot over LAN
  • 4x USB 2.0, 2x RS232, 2x RS422/485 mit Auto Flow Kontrolle
  • DVI-I + DVI-D
  • 2.5“ SATA HDD Drive Bay, mSATA SSD Slot
  • Spannungseingangsbereich 9 ~ 34V DC
  • Erweiterter Temperaturbereich -20°C bis +60°C